Gegoogelt. Fundstücke. Nicht alle schön. Aber kenne deine Feinde.

 

 

Interessante Ausdrucksweise.
Von 2006 und gegen manches in dem Artikel würden heute einige aufs heftigste protestieren (Geschlechtsumwandlung… naja, sieht für CIS-Menschen halt so aus. Lasst ihnen die Chance es eins nach dem anderen zu lernen. Sie sind viele. Uns müssen es alle für sich verstehen.) Aber genug Disclaimer, zurück zum Text:

„Woher kommt dieser Irrtum der Natur? Die Wissenschaft weiß es nicht. Wie bei Homosexualität schwankt die aktuelle Forschung zwischen genetischen Ursachen und frühkindlicher Prägung. Fakt ist: Da Transsexuelle mit ihrem Körper geboren werden (mit was auch sonst), ist es zunächst kein falscher Körper. Erst durch die Reflexion mit der Umwelt erleben sie, dass ihr Körper zwar der Norm der Geschlechtszuweisung entspricht, nicht aber der Norm der erlebten Identität. Daraus entsteht bei den meisten Betroffenen ein sehr tiefgreifender Leidensdruck […]“

http://crossdress.transgender.at/printable/018f81931910bea01/018f81931910cca22/018f81931e02c3507/503263947c141f211.html

Zum Thema spiegeln an der Umwelt: Sav’s guide to go braless.

Auch hier… Interessantes zwischen „geht gar nicht“ und „ungenauem“.
Link zum Artikel ist reine Quellenangabe und wird Menschen denen Texte den Tag verderben können nicht zum Lesen empfohlen.

— George Burou, ein Arzt, der über siebenhundert Männer operiert hat, erklärte einmal: „Ich wandle keine Männer in Frauen um. Ich wandle männliche Genitalien in weiblich aussehende Genitalien um. Alles andere spielt sich im Kopf der Patienten ab.“ —

Fast. Ist was dran. Aber es gibt Leute, die nehmen Hormone. Kann man sich vermutlich drüber streiten, inwiefern die im Kopf wirken. Aber im Rest vom Körper wohl auch.

„Bei Frauen gibt es keine Autogynophilie, d.h. Frauen werden nicht sexuell erregt durch die Vorstellung, dass sie eine Brust und ein weibliches Genitale haben.“

…klingt irgendwie unrealistisch. Und ausserdem wär das ja auch kein Problem.
wie ist das eigentlich mit der auto-androphilie?

„Sie konnten sich in ihrer Kindheit nicht mit ihrem Körper und ihrem Mädchensein als etwas Gutem und Schönem identifizieren.“

Kind sein ist gut und schön. Mädchen sein ist gut und schön. Junge sein ist gut und schön. Nein, halt, das ist laut und wild. Sonst noch jemand ein paar Klischees zu bedienen?

Zerstörerische Sprache.
—„Je mehr der Patient gewillt ist, ausgedehnte chirurgische Eingriffe, die zerstören, über sich ergehen zu lassen, desto schwerwiegender ist das psychische Problem. Es muss keine Psychose sein. Eine stationäre psychiatrische Behandlung mag auch nicht erforderlich sein. Doch das Ausmaß des psychischen Problems wird nicht verringert durch die Tatsache, dass der Patient in anderen Bereichen scheinbar sozial und beruflich erfolgreich ist.“35

Wenn Betroffene glauben, sie seien im falschen Körper gefangen, dann meinen sie damit in Wirklichkeit oft: Würden sie zum anderen Geschlecht gehören, wären sie glücklicher, fühlten sich sicherer, mehr akzeptiert, mehr wertgeschätzt und mehr geliebt – was aber nicht dasselbe ist.“—

Hm. Scheinbar sozial und beruflich erfolgreich.
Ja. Ist nicht das selbe.

Die nächsten Absätze sind mir zu gruselig.

„Therapeuten ist es oft nicht möglich, die hohen psychischen Widerstände beim Patienten zu überwinden und die tiefer liegenden psychischen Probleme mit dem Patienten gemeinsam anzuschauen: […] Doch räumt man das möglicherweise nicht ein, sondern neigt dazu, den von ihren psychischen Konflikten bestimmten Forderungen der Patienten nachzugeben.“

Hmmm.

„Folgende Themen sollten von Therapeuten immer evaluiert werden: starke Wut des Betroffenen gegen sich selbst, oft mit selbstzerstörerischen Impulsen, starke Wut auf andere, Depressionen, chronisches Selbstmitleid, Traumata in der Kindheit, suchthafte Masturbation und suchthafte Fantasien, Neid – dies alles spielt in der Entwicklung von homosexueller und autogynophiler Transsexualität eine Rolle. Zudem sollte auf Persönlichkeitsstörungen wie narzisstische und Borderline-Störungen geachtet werden.“

Sympton oder Ursache oder Wirkung oder ?

„Bemühungen zur Entwicklung wirksamer Therapien [ersetze Therapie im Folgenden durch Ausbildung von qualifizierten Therapeuten] für Jugendliche und Erwachsene sollten erheblich verstärkt werden. Die Tatsache, dass solche Therapien in der wissenschaftlichen Literatur nicht ausführlich beschrieben sind und daher nicht ohne Weiteres zur Verfügung stehen und Patienten erhebliche Widerstände gegen Therapien aufgebaut haben, sollte nicht als Rechtfertigung dafür gelten, therapeutisch nicht weiter zu forschen.“
Vermutlich verstehe ich als Laie therapeutisch als zu harmlos. Nämlich auch so, dass man Menschen hilft, zurecht zu kommen mit den seltsamen Reaktionen der Gesellschaft. Aber vermutlich ist das eine zu optimistische Interpretation dieses Satzes, und es ist ein wegtherapieren des Problems damit der Rest der Welt sich nicht damit auseinandersetzen muss gemeint…

 

Quelle: Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) / Offensive Junger Christen – OJC e. V.
http://www.dijg.de/transsexualitaet-geschlechtsumwandlung/operation-psychischer-konflikt/

Okay, genug aus dem Gruselkabinett.

http://www.van-herste.de/ts/

„Aber warum soll sich ein Mensch überhaupt zwischen männlich und weiblich entscheiden müssen? Wäre es nicht am sinnvollsten, wenn es ein drittes Geschlecht gäbe und jeder so leben könnte wie er wollte? Damit wären alle Probleme der Betroffenen gelöst.“

Fast. Wie ist das denn, wenn man trotzdem findet dass der Körper nicht zu einem passt? Oder ist das nicht mehr so schlimm – wenn die Gesellschaft nicht so seltsam zurückspiegelt?